Reisen nach Arkadien

Apart from the obvious interest in Paddy from Britain, and some from North America, it is the Germans who seem to have taken Paddy’s work to heart. Maybe it is due to the fact that a major part of Paddy’s 1934 journey was through Germany? This combined with his part in the kidnap of General Kreipe in Crete seems to hold their interest in him. Here is a recent piece about Mani from the Hamburger Abenblatt

Der britische Autor Patrick Leigh Fermor ist ein begnadeter Reiseschriftsteller, der wie kein zweiter die Eindrücke seiner Reisen nach Griechenland unmittelbar und atmosphärisch beschrieben hat. Längere Zeit verbrachte er als britischer Agent auf Kreta während des Zweiten Weltkriegs. Anfang der 50er Jahre kam Fermor auf die Halbinsel Mani auf der Peleponnes. Damals eine einsame Landschaft ohne Touristen, in der das mythische Griechenland und orientalische Byzanz lebendig scheinen.

Beim Dörlemann Verlag sind bereits zwei Bände mit seinen berühmten Wanderungen erschienen. Neu ist nun sein Buch “Mani – Reisen auf der südlichen Peleponnes”. Nie habe ich eine so wild-schöne Geschichte des Johannes-Festes gelesen wie hier:

“Die freudige Festtagsstimmung und die wahnwitzige Temperatur ließen die Luft vibrieren. Die Steinplatten am Wasser, wo ich mich mit Joan und Xan Fielding zum Essen niederließ, strahlten die Hitze ab wie ein Bratentopf, wenn man den Deckel abnimmt. Einer plötzlichen, stillschweigenden Eingebung folgend, wateten wir voll bekleidet ins Meer hinaus und trugen den eisernen Tisch ein paar Schritt weit ins Wasser, dann holten wir drei Stühle, auf denen wir, bis zur Taille im kühlen Naß, um den hübsch gedeckten Tisch Platz nahmen, der jetzt, wie von Zauberhand getragen, eine Handbreit über den Fluten zu schweben schien. Als der Kellner einen Augenblick später auftauchte, starrte er verblüfft auf den leeren Fleck am Kai; als er uns dann entdeckte, kam er, das amüsierte Aufflackern seiner Miene sofort wieder unter Kontrolle, ohne Zögern ins Wasser, näherte sich, selbst bis zur Taille eingetaucht, würdevoll wie ein Butler und verkündete nur lakonisch: ‘Dinnertime’.”

Fermor ist ganz der griechischen Welt verfallen und findet, die griechische Sprache inzwischen meisterlich beherrschend, Zugang zu den Menschen. In seinen Büchern verbindet er gekonnt persönliche Eindrücke und Ausflüge mit den geschichtlichen Zeugnissen, die diese bedeutsame Landschaft in Überfülle bereit hält.

Patrick Leigh Fermor Mani. Reisen auf der südlichen Peloponnes. Deutsch von Manfred und Gabriele Allié. Dörlemann Verlag. 24,90 Euro

In “Aufgeblättert” stellen im Wechsel Rainer Moritz, Annemarie Stoltenberg (NDR) und Wilfried Weber (Buchhandlung Felix Jud) Bücher vor.

(for a faintly humorous translation from Google translate copy and past the above into here )

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